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Update: Hilfe für Kindergarten in Beit Jibrin Flüchtlingslager

By Palästina, Projekt

Wir renovieren den Außenbereich!

Ein Einblick in die Veränderungen,  die wir mit Spendengeldern im Kindergarten des Beit Jibrin Flüchtlingslager bisher erfolgreich umsetzen konnten – mehr unten in der Fotogallerie!

Ein abgestorbener Baum wurde rausgerissen, Wände zugemauert und Malerarbeiten durchgeführt (Slide 1).

Die Maurer- und Malerarbeiten konnten mit Hilfe von 950€ Spendengeldern finanziert werden. Die Arbeiten wurden von einem Handwerkerteam aus dem benachbarten Aida Flüchtlingslager übernommen (Slide 2).

Gitter wurden entfernt und durch qualitativ hochwertige Fenster ersetzt. Somit sind die Kinder vor Tränengas geschützt. Für die Fenster haben wir 450€ an Materialien bezahlt. Die Arbeitskraft wurde von Fensterbauer Ala aus Beit Sahour gespendet (Slide 3).

Weiterhin wurden Gitter bis zur Hälfte zugemauert und mit Fenstern ersetzt. Die Ecke des Raumes auf Slide 4 wurde begradigt, Schimmel entfernt und weitere Malerarbeiten durchgeführt (Slide 4).

Eine neue Hochebene wurde von einem lokalen Handwerker mit einem Budget von 1200€ maßgefertigt. Jetzt kann der kleine Raum auf Slide 5 optimal genutzt werden. In der unteren Ebene befindet sich ein Sandkasten (43€). Zusätzlich wurde der gesamte Raum für 217€ mit Rasen ausgelegt.

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Gern stellen wir dafür auch eine Spendenquittung aus. Bitte gib dazu deine Adresse im Verwendungszweck an. Wenn du möchtest, kannst du dort auch angeben, für welches Projekt deine Spende verwendet werden soll – ansonsten entscheiden wir, was wir gerade für am dringendsten erachten.

Vielen Dank für deine Mithilfe!

Weihnachtsaktion 2023 – Krippen für Bethlehem 2.0

By Palästina, Projekt

Hilfe für den Kindergarten im Flüchtlingslager Beit Jibrin in Bethlehem

Das Flüchtlingslager Beit Jibrin ist das Zuhause von ca. 900 palästinensischen Flüchtlingen und liegt im Herzen von Bethlehem. Neben einer 1 km langen Campstraße gibt es noch viele kleine Gassen, in denen die Familien eng an eng wohnen. Privatsphäre gibt es nicht. Der Müll türmt sich an einem der zwei Haupteingänge. Taxen sausen durch die Straße. Umringt ist das Camp von drei Hauptstraßen. Für Kinder ist hier kein Platz. Nicht zum Spielen und nicht zum sicher sein. Regelmäßig wird das Camp von Tränengas des israelischen Militärs vernebelt. Dann heißt es abwarten und Fenster gut schließen, um sich zu schützen.

Am Müllhaufen vorbei befindet sich direkt an der Seite der einzige Kindergarten im Camp. Dort empfängt uns die Leitung Shahrazad an der Tür. Uns begrüßen 30 Kinder an dem langen Tisch im Hauptraum. Die Kinder sind alle aus dem Camp. Auch die Erzieherinnen leben hier. Sie arbeiten schon seit vielen Jahren in diesem Kindergarten. Shahrazad erzählt, dass die Spielsachen fast alle gespendet sind. Geld hat der Kindergarten nicht. Jedes Kind zahlt umgerechnet 25 Euro im Monat. Bei 30 Kindern werden die Einnahme auf die drei Erzieherinnen aufgeteilt. So hat jede 250 Euro im Monat als Gehalt. Die Spielsachen, die Räume mit Teppichen, die Wände oder auch der Außenbereich sind mit den vorhandenen Mitteln liebevoll gestaltet. Allerdings lenkt das nicht vom eigentlichen Zustand ab, der auf den Bildern sehr gut erkennbar ist:

Die Teppiche sind fleckig und alt, Spielsachen wie Puppen, Decken oder die Spielküche sind kaputt, Umzugskisten stapeln sich in den Ecken, der Außenbereich ist insgesamt eine Zumutung für vier bis 5 Jahre alte Kinder.

Schnell wird klar, hier wird mehr benötigt als nur ein Bewegungselement!

Was wir tun wollen:

Im Spielzimmer:

Insgesamt sollen die Themen Rollenspiel und Verkleiden beibehalten werden. Hinzu kommt eine kleine Bauecke mit Holzsteinen und Holzeisenbahn. Spielsachen wie Puppen, Decken, Küche etc. müssen alle unbedingt ausgetauscht werden. Dazu wird lokal in Bethlehem zu Sachspenden für gut erhaltenes Spielzeug aufgerufen. So muss nicht alles neu gekauft werden. Auch soll vom Schreiner eingeschätzt werden, was von den Spielmöbeln renoviert werden kann. Zusätzlich soll eine zweite Decke als Stauraum eingebaut werden.

Zum Außenbereich:

Der Bereich muss zugemauert werden, um die Kinder vor Tränengas zu schützen. Ein Fenster soll die nötige Belüftung gewährleisten. An der leerstehenden zugemauerten Wand soll eine ca. 3m*3m Kletterwand angebracht werden. Hierzu sind wir in Kontakt mit einer lokalen palästinensischen Klettergruppe, die sowohl in Anschaffung als auch Anbringung helfen will. Auf der anderen Seite soll eine zweite Ebene eingebaut werden. Im unteren Bereich wird sich der Sandkasten wiederfinden. Der obere Bereich wird durch eine Leiter erreicht werden. Dort sollen die Kinder ein Schiffsdesign mit Schiffsrad vorfinden. Rutschend finden sie wieder ihren Weg nach unten. Zusätzlich ist angedacht einen Haken in die Decke zu setzen, an denen verschiedene Schwungelemente wie Hängematte, Hängescheibe etc. eingesetzt oder bei Bedarf weggelassen werden können.

Mithilfe von lokalen Sachspenden, einer lokalen Klettergruppe und eurer Unterstützung sollen die Kinder aus dem Camp so nicht mehr spielen müssen!

Sei dabei und unterstütze unsere Weihnachtsaktion 2023 mit einer Spende.

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Und hier das Ergebnis der Weihnachtsaktion 2022 Krippen für Bethlehem!

By Palästina, Projekt

Am 16. Juli 2023 war es soweit.

Das Bewegungselement konnte in die Gruppe der Zweijährigen in der Baby Zone in Beit Sahour eingebaut werden. Neugierig beobachteten die Kinder den Aufbau. Auch das Handwerksteam war gespannt, da auch dies ihr erster Auftrag in dieser Form war. Nachdem die Sicherheitsabnahme bestanden war, ließen sich die Kinder auch nicht mehr halten!

Das nennen wir mal erfolgreiche Unterstützung in der internationalen Zusammenarbeit! Lokal von unserem wunderbaren Handwerksteam produziert und installiert (und unsere Erwartungen übertroffen!), sowie genutzt von den jetzigen und nachfolgenden Kindern der Baby Zone.

Auch wurde uns auch Wochen später von den Erzieherinnen mitgeteilt, dass das Bewegungselement nicht nur von den Kindern wertgeschätzt wird, sondern auch zu einer deutlich ruhigeren Gruppenatmosphäre beiträgt. Den Erzieherinnen fällt das Arbeiten jetzt einfacher und die Kinder sind ausgeglichener. Alle Befürchtungen, dass es lauter werden könnte haben sich relativiert und das Gegenteil ist eingetroffen.

Auch dem Vorurteil, dass Holz kein geeignetes Material für eine Krippe wäre, konnten wir im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Raum räumen. Das Material sorgt für ein gesundes und angenehmes Raumklima, ist nachhaltig und fördert den Tastsinn der Kinder.

Mit einem großen Dank an unsere vertrauensvollen Spender, ohne die das Projekt so nicht möglich gewesen wäre, freuen wir uns auf die kommende Weihnachtsaktion 2023!

Decken, Kleidung und Mittagessen für die Schulkinder – Erste Erfolge durch die Erdbebenhilfe

By Projekt, Syrien

Die Medien blicken längst nicht mehr an den Ort, der vor knapp zwei Monaten vom verheerenden Erdbeben heimgesucht wurde. Und die Not der Menschen ist bei vielen wieder aus dem Bewusstsein verschwunden. Doch sehr viele Männer, Frauen und Kinder leiden noch immer. Sie haben während des Erdbebens ihre Liebsten, ihre Wohnungen und ihre Habseligkeiten verloren. In weiten Teilen der Türkei und Syriens ist ein ein normales Leben noch immer nicht zu denken.

Und auch wenn wir den Menschen ihre Trauer und Verzweiflung nicht nehmen können, so können wir zumindest die materielle Not etwas lindern. Noch immer verteilt Shahla in Idlib das Nötigste. Sie kocht hunderte Mahlzeiten, stellt Essenspakete zusammen, besorgt Wasser, Decken und Kleidung.

Gerade findet der muslimische Fastenmonat Ramadan statt. Die kulturelle und soziale Bedeutung dieses Festes ist enorm. Familien kommen zusammen, Freunde und Bekannte werden eingeladen. Es wird miteinander gegessen und gesprochen. Es wird geteilt was auf dem Tisch ist und was auf dem Herzen liegt. Auch für die Kinder ist dieses gemeinsame Fastenbrechen ein Ritual, welches Geborgenheit und Normalität schenkt und welches für die Kinder, die sowieso nichts als Krieg und Instabilität kennen, eine besondere Bedeutung hat.

Shahla konnte außerdem die Schule wieder öffnen! Die Kinder sind glücklich, endlich wieder lernen zu dürfen. Dazu gibt es für sie oft Obst und warme Mahlzeiten, für die ärmsten unter ihnen kann Shahla Schuhe und andere Kleidungsstücke besorgen. Die lächelnden Gesichter sagen hier mehr als tausend Worte!

Und wir sind einfach glücklich, wenn wir die Mädchen und Jungen trotz ihrer so schwierigen Umstände so strahlen sehen!

Danke an alle Spenderinnen und Spender im Namen von Shahla und den Kindern! Ohne euch wäre von all dem nichts möglich!

Spenden für die Erdbebenbetroffenen in Idlib

By Projekt, Syrien

Wir brauchen eure Hilfe!

Starke Kinderseelen e.V.
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PayPal: starkekinderseelen@gmail.com

Heute erreichte uns endlich wieder eine Nachricht von Shahla. Jedoch überbrachte sie uns nur ganz furchtbare Nachrichten aus Idlib. Die Not dort ist riesig. Zu Krieg und Lebensmittelknappheit kommen durch das verheerende Erdbeben weitere unfassbare Schwierigkeiten dazu. Viele Menschen haben ihr Zuhause verloren, es mangelt an allem: Unterkünften, Wasser, Strom, Decken, warmer Kleidung und Feuerholz. Es ist Winter und bitterkalt. Durch die politische und geografische Situation kamen in Idlib bisher keine Hilfslieferungen an und die Menschen frieren und hungern.

Shahla traf heute fünf ihrer Schulkinder auf der Straße, konnte sie aber nur mit dem allernötigsten aus der eigenen Tasche versorgen: Mit einer Decke und etwas zu Essen. Bis jetzt mussten wir hilflos zusehen, doch wir haben endlich eine Möglichkeit gefunden, wieder Geld an Shahla zu überweisen. Sie kann dort von den Spenden dringend benötigte Lebensmittel, Decken, Feuerholz etc. besorgen und an die Menschen auf der Straße verteilen.

Jeder Euro geht direkt an Shahla und damit an die Kinder und deren Familien in einem der am schlimmsten gezeichneten Gebiete überhaupt.
Gemeinsam mit unseren Freund:innen von Heimatstern e.V. können wir so denen helfen, die alles verloren haben!

Von Herzen Danke.

 

Das großartige Ergebnis unserer Spendenaktion für Aida Youth Center

By Palästina, Projekt

Mit einer unglaublichen Spendensumme von 4600€ kann das Aida Youth Center jetzt mit dem Ausbau und mit der Ausstattung einer Kreativ-Experimenten-Ecke beginnen. Die vorige Idee eines reinen Wissenschaftslabor wurde gemeinsam mit den Kindern zu einer Kreativecke mit Experimentiermöglichkeit verändert. So können Kinder ihren vielfältigen Interessen nachgehen und sich neben dem Experimentieren auch gestalterisch ausprobieren. Auch wenn die Spendenaktion abgeschlossen ist, berichten wir gerne weiter, wie der Umbau vonstatten geht und wie das Endergebnis aussehen wird!

Weihnachtsaktion

By Palästina, Projekt

Unsere diesjährige Weihnachtsaktion steht unter dem Stern „Krippen für Bethlehem“. Mit dieser Aktion wollen wir auf die Umstände in palästinensischen Krippen aufmerksam machen und unseren Teil zu deren Verbesserung beitragen.

Krippen in den besetzten palästinensischen Gebieten unterstehen nicht dem Palästinensischen Bildungsministerium und haben daher nur wenige Auflagen zu erfüllen und obliegen keinen Qualitätsstandards. Auch internationale Geber vernachlässigen den Bereich der frühkindliche Bildung im hohen Maße und fokussieren sich ausschließlich auf die formelle Schulbildung.

So kommt es häufig vor, dass eine große Anzahl von Kindern im Alter von 3 Monaten bis 3 ½ Jahren von unqualifiziertem Personal betreut wird. Oftmals kommt eine Betreuerin auf 15 Kinder und das unter 3 Jahren! Dass so keine kindgerechte Bildung angeboten werden kann ist klar. In solch jungem Alter sollte vor allem die Beziehungsarbeit zwischen dem Krippenkind und der Erzieherin im Vordergrund stehen. Neben dem ohnehin schon schlechten Personalschlüssel bietet die Umgebung den Kindern kaum Anreize, um selbstständig ins Spielen zu kommen. Die meisten Krippen haben kein frei zugängliches Spielzeug. Nur dann, wenn die Betreuerin Spielzeug hervorholt, können die Kinder spielen. Um die Kinder „zu beschäftigen“, haben viele Krippen einen Fernseher, der mehrere Stunden während der Betreuungszeit läuft. Die Auswirkungen von zu hohem Medienkonsum sind Erzieherinnen oft nicht bekannt und alternative Ideen gibt es nicht.

Wir möchten diesen tristen Umständen etwas entgegensetzen! Mit einem im Raum installierten Bewegungselement bekommen die Kinder eine immer verfügbare Möglichkeit, um zu klettern, sich zu verstecken, neue Raumperspektiven einzunehmen und ihre Wahrnehmung zu schulen. In Kooperation mit den Krippen, werden vom lokalen Schreiner hergestellte Bewegungselemente in die Räume installiert.

Die erste Kinderkrippe, die damit ausgestattet werden soll, ist die „Baby Zone“ in Beit Sahour (christlicher Vorort von Bethlehem). Die kleine Krippe hat drei Gruppen. Der leere Gruppenraum für die ältesten Kinder von 2 – 3 ½ Jahren soll ein Bewegungselement bekommen. Unser Teammitglied Marie ist vor Ort in Bethlehem und in Kontakt mit weiteren Kinderkrippen. Je nach Spendeneinnahmen können also mehr Krippen ausgestattet werden!

Projekt: Grundschule in Idlib

By Projekt, Syrien

Ein kleiner Raum mit herunterbröckelndem Putz. Schulbänke, eng aneinandergeschoben. Ein improvisiertes Pult und eine weiße Tafel, die notdürftig an der Wand befestigt ist. Kinder, die über das ganze Gesicht strahlen, weil sie ein buntes Buchstabenlernheft vor sich liegen haben. So sieht es in der Schule von Shahla aus. Shahla ist 38, Lehrerin und Erzieherin und mit ihrem ganzen Herzblut für die Kinder da, die in ihrem Klassenzimmer sitzen. Alles hier ist irgendwie improvisiert. Da es in diesem Teil der Stadt Idlib, im Nordwesten Syriens, kein Schulgebäude mehr gibt, ist Shahla ausgewichen auf diesen Raum in einem Wohngebäude. Vor einiger Zeit konnte sie eine gebrauchte Schaukel kaufen und im Innenhof aufstellen. Man merkt, wie viel es ihr bedeutet, den Kindern zumindest ein Spielgerät zur Verfügung zu stellen. Etwa 60 Kinder werden hier unterrichtet, in zwei Schichten. Dabei wird Shahla von ihrer 15-jährigen Tochter Shahid und ihrer Schwester Halaa unterstützt. Eng gedrängt sitzen die Kinder nebeneinander und üben das Schreiben arabischer und englischer Buchstaben. Sie singen begeistert gemeinsam Lieder, rechnen und freuen sich über ihr Zeugnis, das sie am Ende des Schuljahres entgegennehmen dürfen.
Die Kinder in der Schule sind zu einem großen Teil Waisen oder Halbwaisen. Viele sind traumatisiert. Sie haben keine andere Möglichkeit, einen sicheren Ort zu finden, an dem sie spielen und lernen können und an dem sie sicher sind. Die Schule ist für sie ein Zufluchtsort, den sie dringend brauchen.

Vor kurzem schrieb Shahla, sie müsse die Schule schließen. Nach drei Jahren, in denen sie die Schule führt, sei einfach kein Geld mehr da. Ihr Erspartes ist aufgebraucht und sie sieht keine Möglichkeit, Hefte, Stifte oder Papier zu kaufen. Sie kann die Miete nicht mehr bezahlen, seit ihr Mann im Krieg starb. Aber Shahla kämpft weiter, denn sie weiß, dass die Kinder auf der Straße landen, wenn sie nicht zur Schule gehen können.
Wir unterstützen Shahla, sodass sie das dringend benötigte Material besorgen und die Miete bezahlen kann und die Kinder weiterhin täglich die Schule besuchen können, die ihnen so wichtig ist.

Projektland: Syrien

By Unkategorisiert

Kinder in Syrien kennen seit ihrer Geburt nichts als Krieg. Sie wachsen in einer unsicheren Umgebung auf, umgeben von Angst und Leid. Immer wieder ändert sich die politische Lage, Machtverhältnisse haben sich in den letzten Jahren immer wieder verschoben und niemand kann sagen, wie es für die Kinder und auch Erwachsene in den nächsten Wochen, Monaten oder Jahren weitergeht. Auch wenn die Kampfhandlungen weniger werden, ist Syrien kein Land, in dem eine unbeschwerte Kindheit möglich ist.
Seit über zehn Jahren gehören Raketen- oder Giftgasangriffe zum Alltag. Gebäude und Straßen sind zerstört, unzählige Menschen verloren ihr Leben oder ihre Lieben.
Inmitten dieses Bürgerkriegs sind die Kinder die größten Verlierer. Spielplätze gibt es kaum, stattdessen spielen Kinder in Ruinen zerbombter Häuser. Noch immer haben viele Kinder nicht genügend zu Essen. Viele Menschen kämpfen mit Traumata oder den Erlebnissen der Vergangenheit. Genügend Zeit aufzuwenden, sich angemessen um die Kinder zu kümmern, ist oft nicht möglich. Kinder müssen früh selbständig werden und mithelfen. Die Bedeutung von Spiel und Freizeit gerät in den Hintergrund. Und die Kinder können oftmals nicht zur Schule gehen, was vor allem für die Zukunftsperspektive der vielen Mädchen und Jungen in Syrien katastrophal ist.

Projektland: besetztes palästinensisches Gebiet

By Unkategorisiert

Die Startbedingungen für palästinensische Kinder, die in den besetzten palästinensischen Autonomiegebieten leben, sind in verschiedenster Weise alles andere als einfach. Geboren in ein Volk mit einer anhaltenden kollektiven Verlusterfahrung und in einer fortwährenden israelischen Besatzungsrealität, gekoppelt mit dem Versagen der eigenen “Regierung”, werden palästinensische Kinder schon mit einer Last auf ihren Schultern geboren. Der dadurch entstehende und anhaltende Stress schafft neben der wenig einladenden und förderlichen Umwelt keine guten Bedingungen für Kinder. So gibt es z.B. kaum Gehwege, kaum Grünflächen, keine oder kaum Spielplätze, Müll auf den Straßen, vor allem unzertifiziertes, altersunangemessenes Plastikspielzeug usw. Diese tristen Lebensumstände werden begleitet von der Allgegenwärtigkeit der Separationsmauer, die sich 700km lang durch das Westjordanland zieht, von über 100 verschiedenen israelischen Checkpoints, von illegalen israelischen Siedlungen usw. Dies und noch viel mehr macht es den Kindern fast unmöglich, der Realität nur ansatzweise zu entfliehen. Hinzu kommt, dass Familien oft nur sehr limitierte finanzielle Möglichkeiten haben, ihren Kindern Reisen außerhalb der besetzten Gebiete zu ermöglichen. Oftmals spiegelt sich die erlebte Machtlosigkeit, etwas an den eigenen Lebensumständen zu ändern, in Problemen innerhalb der Familie wider, in denen dann vor allem Kinder die Leidtragenden sind. So sind häusliche Gewalt und gewaltvolle Disziplinierungsmethoden ein weiterer ständiger Begleiter im Alltag für palästinensische Kinder. In besonderer Weise leiden gerade Mädchen unter der ihnen auferlegten Geschlechterrolle in der patriarchalischen Gesellschaft.